Am Samstag wieder 200-köpfige Kundgebung in Wasserburg

„Wir bleiben zu Hause“: wasserburg.bunt verlagert Protest gegen zweite Corona-Demo ins Netz

Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
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Eindrücke von der Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz.

Wasserburg - Erneut ist am Samstag, 21. November, am Marienplatz eine Protestveranstaltung gegen die Corona-Maßnahmen vorgesehen. Eine Gegenveranstaltung wie vergangenes Wochenende wird es aber wohl nicht geben - zumindest keine angemeldete.

Letzten Samstag (14. November) fanden in Wasserburg Kundgebungen gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen der Bundesregierung rund um das Historische Rathaus und dem Marienplatz statt. Das Bündnis wasserburg.bunt hat dagegen mit einer Gegenveranstaltung unter dem Motto „Solidarität und Fakten gegen rechten Verschwörungswahn“ lautstark mit bis zu 80 Teilnehmern protestiert.

Jetzt steht der Innstadt erneut eine Protestaktion ins Haus. Für Samstag, 21. November, um 13 Uhr haben die „Querdenker“ nun wieder eine Veranstaltung mit circa 200 Leuten in der Wasserburger Altstadt angekündigt, um gegen die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie zu demonstrieren.

„Bürger im Dialog – Pandemie ohne Ende? Für Freiheit und Frieden“ findet zum zweiten Mal am Marienplatz statt. Angemeldet hat die Kundgebung wieder Franz Stemmer aus Haag. Einen künstlerischen Aufzug wie beim letzten Mal soll es aber dieses Mal nicht geben. Abstands- und Maskengebote sind einzuhalten.

Seitens der Polizei rechnet Christian Gollwitzer, stellvertretender Dienststellenleiter der Inspektion Wasserburg, mit dem selben Aufwand wie vorige Woche - nur, dass dieses Mal lediglich Beamte der Rosenheimer Polizei als Unterstützung vor Ort sein werden und nicht die Kollegen der Bereitschaftspolizei. Die Versammlungsörtlichkeit rund um den Marienplatz wird auch dieses Mal bis Versammlungsende, circa 16 Uhr, gesperrt.

Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz

Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz
Corona-Demo am 14. November am Wasserburger Marienplatz © bcs

Verzicht auf Gegendemo: wasserburg.bunt boykottiert öffentliches Auftreten

Nachdem unsere Leser bereits kontroverse Ansichten zu den Corona-Demos äußerten, zieht auch wasserburg.bunt einen Entschluss für die erneute Kundgebung in der Altstadt. In einer offiziellen Pressemitteilung verkündet wasserburg.bunt am Freitagmittag (20. November): „Auch wir würden uns lieber mit Menschen treffen, Freunde umarmen und endlich zur Normalität zurückkehren. Wir verstehen die Existenznöte und berechtigten Sorgen um die Zukunft, die viele haben. Und auch wir sehen manche der angeordneten Maßnahmen kritisch. Aber: Es erkranken und sterben Menschen an Covid-19, die Infektionszahlen bleiben auch in unserem Landkreis auf hohem Niveau, die Intensivstationen haben kaum noch Kapazitäten und es gibt bereits erste Kliniken, die keine Patienten mehr aufnehmen können.“

Aus diesen Gründen hat sich das Bündnis wasserburg.bunt entschlossen, für die Veranstaltung am Samstag keinen Gegenprotest in Präsenz anzumelden - „um uns und andere zu schützen“. Man wolle den Protest in die sozialen Medien verlegen.

Die dringende Bitte des Bündnisses an die Wasserburger Bürger: „Zeigt Solidarität, bleibt daheim und gebt den Coronaleugnern und Anhängern von Verschwörungsmythen keine Bühne. Glaubt ihren Lügen nicht und schützt Eure und die Gesundheit Eurer Mitmenschen. Teilt stattdessen unser Sharepic mit den Hashtags #wasserburg.bunt und #solidaritätstattverschwörungsmythen in den sozialen Medien und setzt so ein Zeichen gegen rechte Verschwörungsmythen.“

mb/Pressemitteilung wasserburg.bunt

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