Schutzengel bei schwerem Verkehrsunfall auf der A94

Markus entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer

Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
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 Nach eigener Vermutung hätte Markus H. wohl weder überlebt, wenn er im Wagen gesessen hätte, noch wenn der SUV das Oldtimer-Heck nur um wenige Zentimeter versetzt getroffen hätte. 

Landkreis Erding -  Ausgerechnet an einem 13. hatte Markus H. aus Kranzberg (Landkreis Freising) bei der Jungfernfahrt seines 42 Jahre alten und über mehrere Jahre auf Hochglanz gebrachten Oldtimers einen derart schweren Verkehrsunfall, der sein Leben hätte kosten können.

Oldtimer mit viel Zeit und Liebe hergerichtet


Markus H. aus Kranzberg war unterwegs zur einer Feier eines 80. Geburtstags. Vor sechs Jahren hatte sich der Bastler das Fahrzeug zugelegt und innen wie außen penibel hergerichtet. Allein am Einbau des neuen Motors hatte er ein ganzes Jahr gearbeitet - und genau dieser war jetzt der Auslöser für das „Verhängnis“.

Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September

Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke
Markus H. entging nur knapp dem Tod auf Jungfernfahrt mit seinem Oldtimer
Schwerer Unfall auf der A94 am 13. September © Thomas Gaulke

Panne auf der Autobahn führt fast zur Katastrophe

Offenbar hatte sich ein Schlauch gelöst und Markus H. musste auf freier Stecke auf dem Pannenstreifen anhalten. Er war gerade ausgestiegen und stand am Heck, um aus dem offenen Kofferraum das Warndreieck zu holen, als nur 20 Zentimeter von ihm entfernt ein 1,5 Tonnen schwerer SUV mit 120 Km/h ohne Vorwarnung einschlug. Der Fahrer hatte gegenüber Helfern geäußert, dass er den Tempomaten auf 120 fixiert hatte.

Autobahn oder Schrottplatz?

Durch die gewaltige Aufprallwucht wurde der Ascona-Oldtimer zunächst in die rechte Leitplanke und dann über die Fahrbahn geschleudert, sodass er quer auf der Überholspur zum Stehen kam. In dem Moment raste ein BMW Mini in die Breitseite des Ascona, prallte anschließend in die Betonleitwand des Mittelstreifens und stürzte um. Die Bundesautobahn glich zu dem Zeitpunkt einem Schrottplatz; alle Fahrspuren waren blockiert. Es bildete sich sofort ein längerer Stau, in dem aber eine breite Rettungsgasse gebildet wurde.

Mit dem Schrecken davongekommen

Während die Insassen von Peugeot (Mann mit Kind) und Mini (Frau) nur leicht verletzt wurden, blieb Markus H. trotz eines gewaltigen Schreckens gänzlich unverletzt. Nach eigener Vermutung hätte er wohl weder überlebt, wenn er im Wagen gesessen hätte, noch wenn der SUV das Oldtimer-Heck nur um wenige Zentimeter versetzt getroffen hätte.

Vielleicht lag’s an seinem „Schutzengel“ im Fahrzeug, einem kleinen - angeschnallten - Teddy auf dem Beifahrersitz.

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