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Versehen der Behörde

Datenschutz-Beschwerden als Spoofing-Mails gelöscht

Wer ist dran?
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Beim „Spoofing“ versuchen Angreifer, die eigene Identität zu verschleiern und sich als vertrauenswürdig darzustellen.

Wer eine Datenschutz-Beschwerde zwischen dem 9. und 18. Juni online losgeschickt hat, muss dies möglicherweise ein weiteres Mal tun. Durch eine Panne beim BfDI wurden in bestimmten Formularen eingegebene Beschwerden gelöscht.

Berlin - Durch einen technischen Fehler sind bestimmte Datenschutz-Beschwerden beim Bundesdatenschutzbeauftragten unwiderruflich gelöscht worden. Auslöser der Panne war eine Neugestaltung des Internetauftritts des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI).

Bei der neu programmierten Website wurden Server-Einstellungen falsch vorgenommen, so dass Meldungen über die Formularseiten des Internetauftritts von den Sicherheitsvorkehrungen der Netze des Bundes als gefährliches „Spoofing“ eingestuft wurden. Beim „Spoofing“ versuchen Angreifer, die eigene Identität zu verschleiern und sich als vertrauenswürdig darzustellen. Im Gegensatz zu unerwünschten Werbe-Mails, die in einem herkömmlichen Spam-Ordner landen, werden „Spoofing“-Mails im Netz des Bundes sofort gelöscht.

Der Fehler fiel den Beteiligten erst nach zehn Tagen auf. Eingaben und Beschwerden, die zwischen dem 9. und 18. Juni 2021 über diese Formulare abgegeben wurden, hätten die Behörde „größtenteils nicht erreicht und konnten somit auch nicht bearbeitet werden“, heißt es in der Mitteilung des Bundesdatenschutzbeauftragten. „Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre in diesem Zeitraum abgegebenen Eingaben und Beschwerden noch einmal einzureichen.“

Ein Behörden-Sprecher bedauerte, dass es beim Start der neuen Homepage zu einem solchen Fehler gekommen sei. „Zu keinem Zeitpunkt hatten unberechtigte Dritte Zugriff auf die über die Formulare versandten Informationen. Der BfDI wird den Vorfall auch dafür nutzen, die Prozesse bei der Abnahme von Softwareprojekten zu verbessern.“

Die Formulare funktionieren mittlerweile und sind wieder online gestellt. Sie können über die Website des Bundesbeauftragten unter der Adresse https://www.bfdi.bund.de/kontakt erreicht werden. dpa

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