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Kein Spiel in der 2. Hauptrunde

„Macht keinen Sinn“: SV Bruckmühl verzichtet auf Teilnahme am Toto-Pokal

Spieler des SV Bruckmühl
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Der SV Bruckmühl hofft, dass bald Klarheit bezüglich der Saison 2019/21 herrscht.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Der SV Bruckmühl würde eigentlich noch unter den 24 Mannschaften besten in der 2. Hauptrunde des bayerischen Toto-Pokals stehen. Doch der Bezirksligist verzichtet auf die weitere Teilnahme am Wettbewerb. „Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn mehr“, begründet Abteilungsleiter Michael Straßer die Entscheidung.

Bruckmühl - Die Regionalligisten erhielten eine Sondergenehmigung von Staatsregierung, um den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen und Spiele im Ligapokal austragen zu können. Dagegen müssen die Vereine aus der Bayernliga und darunter auf eine Ausnahmegenehmigung der örtlichen Kreisverwaltungsbehörden hoffen, um noch am Toto-Pokal teilnehmen zu können. Über beide Wettbewerbe will der Bayerische Fußball-Verband (BFV) die zwei Teilnehmer für den Toto-Pokal in der kommenden Saison ermitteln.

Mit 4:1 setzten sich die Bruckmühler gegen Landshut durch

Auch der SV Bruckmühl ist noch im Toto-Pokal-Wettbewerb vertreten, nachdem sich die Mannschaft von Trainer Maik Blankenhorn im Oktober des vergangenen Jahres mit 4:1 gegen die SpVgg Landshut durchgesetzt hatte.

Der kommende Gegner in der 2. Hauptrunde sollte der SV Egg an der Günz sein, doch steigenden Corona-Infektionszahlen machten eine Austragung der Partie seitdem unmöglich.

Abteilungsleiter Straßer: „Das passt für mich nicht zusammen“

Zu einem weiteren Toto-Pokal-Spiel wird es aus Bruckmühler Sicht nicht mehr kommen, denn der Bezirksligist verzichtet freiwillig auf die weitere Teilnahme am Toto-Pokal. Das bestätigte Abteilungsleiter Michael Straßer gegenüber beinschuss.de. „Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn mehr, auch weil das Risikio, dass sich die Spieler verletzen, einfach zu groß ist“, betont Straßer. „Wir werden am Donnerstag die Bestätigung über unser Nicht-Antritt an den BFV übersenden.“

Für den Abteilungsleiter würde eine Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs auch nicht in die Gesamtsituation passen: „Wir alle sollen uns privat einschränken, aber wir sollen spielen? Das passt für mich nicht zusammen.“ Wie der BFV bereits mitteilte, soll es für die Vereine, die sich gegen ein Weiterspielen entscheiden, eine paritätischen Ausschüttung der jetzt noch zur Verfügung stehenden Prämien geben.

Straßer hofft auf Klarheit über die Saison 2019/21

Neben regelmäßigen Testungen der Spieler und Trainer sowie die Einhaltung des Hygienkonzepts, wären außerdem keine Zuschauer bei den Spielen zugelassen gewesen. „Ich verstehe nicht, warum man an dem Wettbewerb jetzt noch so festhält“, sagt Straßer, der aber betont, dass die Kommunkation mit dem Verband sehr gut war.

Der Abteilungsleiter wünscht sich jetzt vor allem in Bezug auf die Saison 2019/21 Klarheit. Denn der SVB, der nach der aktuellen Quotienten-Regel als Meister aufsteigen würde, müsste für die Landesliga planen. Einen Abgang musste der SVB bereits hinnehmen: Daniel Kobl wechselt zum Bayernligisten TSV 1880 Wasserburg. Mitte Mai könnte diesbezüglich vom BFV eine Entscheidung fallen, bei den Bruckmühlern wartet man darauf sehnlichst.

ma

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