Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rollt der Ball im bayerischen Amateurfußball bald wieder?

Pokal: Regionalligisten dürfen wieder spielen - andere müssen auf Zustimmung hoffen

Zweikampf Buchbach Spieler gegen Burghausen Spieler.
+
Der TSV Buchbach und der SV Wacker Burghausen könnten bald wieder auf den Platz zurückkehren.

Um weitere Ligapokal-Spiele zu bestreiten und damit einen der beiden DFB-Pokal-Starter in der kommenden Saison zu ermitteln, erhalten die Regionalligisten in Bayern vom Staatsministerium des Inneren und Sport eine Sondergenehmigung für Training und Spiele. Der zweite bayerischer Teilnehmer im DFB-Pokal wird über den Toto-Pokal ermittelt. Damit die 24 Teams von der Bayernliga abwärts am Landespokal teilnehmen können, braucht es aber eine Zustimmung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörden.

Bayern - Im Zuge der Corona-Pandemie hatte der Bayerische Fußball-Verband (BFV) die sportliche Vergabe der beiden bayerischen Starterplätze im DFB-Pokal-Wettbewerb bereits frühzeitig im vergangenen Jahr modifiziert: Ein Teilnehmer wird über den Toto-Pokal-Wettbewerb ermittelt, der andere im neu geschaffenen Ligapokal-Wettbewerb der Regionalliga Bayern.

Regionalligisten erhalten Sondergenehmigung

Während das zuständige Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration den Regionalligisten eine entsprechende Sondergenehmigung unter Einhaltung eines vom BFV erarbeiteten Hygienekonzepts zur sofortigen Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings und für das Bestreiten der Ligapokal-Spiele erteilt hat, gilt für die 24 im Toto-Pokal-Wettbewerb verbliebenen Klubs von der Bayernliga abwärts die Maßgabe, dass die jeweiligen örtlichen zuständigen Kreisverwaltungsbehörden die Zustimmung erteilen muss. Zuschauer sind – Stand heute – in beiden Fällen nicht zugelassen.

In mehreren Videokonferenzen mit den betreffenden Vereinen hat der BFV die unterschiedlichen staatlichen Maßgaben nochmals detailliert erläutert und sowohl den Regionalligisten sowie den aktuell noch verbliebenen 24 Toto-Pokal-Teilnehmern freigestellt, ob sie an ihrem Startrecht festhalten oder aber darauf verzichten. Die Rückmeldefristen enden für die Regionalligisten am 7. Mai, für die übrigen Klubs am 10. Mai (jeweils 12 Uhr).

Faltenbacher: „DFB-Pokal-Teilnehmer nicht im Losverfahren am Grünen Tisch ermitteln“

„Wir wissen um die sehr hohen Hürden besonders für die Vereine von der Bayernliga abwärts, die letztlich auf ihre lokalen Behörden angewiesen sind und bei der Umsetzung des Hygienekonzeptes vor einer großen Herausforderung stehen“, betont BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium für den Spielbetrieb im Freistaat zuständig ist: „Uns war es wichtig, dass wir die DFB-Pokal-Teilnehmer auf sportlichem Wege ermitteln und nicht im Losverfahren am Grünen Tisch. Aber wir müssen auch jenen Klubs Rechnung tragen, die diesen Aufwand nicht betreiben wollen oder können, weil es die Behörde vor Ort nicht gestattet. Gesundheitsschutz steht an erster Stelle, die Umsetzung des vom Ministerium jetzt genehmigten Hygienekonzeptes gewährleistet dies in einem maximal möglichen Rahmen – es ist aber mit Aufwand verbunden, das steht außer Frage. Wir alle hätten uns diese Situation sehr gerne erspart.“

Teams die sich gegen das Weiterspielen entscheiden, sollen eine paritätische Ausschüttung erhalten

Wie aktuell bereits von anderen Landesverbänden praktiziert, wird auch der BFV deshalb denjenigen unter den aktuell 24 noch in der zweiten Hauptrunde verbliebenen Toto-Pokal-Startern, die sich aufgrund der jetzt bekannten Rahmenbedingungen gegen das Weiterspielen aussprechen, mit einer paritätischen Ausschüttung der jetzt noch zur Verfügung stehenden Prämien entschädigen. Außerdem garantiert der BFV diesen Klubs eine sportliche Qualifikationsmöglichkeit für die direkte Teilnahme an der Toto-Pokal-Hauptrunde in der Saison 2021/22. „Gerade die Toto-Pokal-Starter haben es nicht selbst in der Hand, sie sind auf ihre Behörden angewiesen, von daher haben wir uns auch für eine Lösung entschieden, die alle Interessen bestmöglich in Ausgleich bringt. Ein Patentrezept gibt es – wie für nahezu alles, was die Pandemie beeinflusst – leider nicht“, betont Verbandsspielleiter Josef Janker.

Bis zum 29. Juni müssen die beiden DFB-Pokal-Teilnehmer feststehen

Nach Rückmeldung der Klubs und der dann feststehenden Teilnehmerzahl wird der BFV die entsprechenden Spielpläne für den Ligapokal-Wettbewerb der Regionalliga Bayern und den Toto-Pokal erstellen. Die beiden bayerischen DFB-Pokal-Teilnehmer müssen bis zum 29. Juni feststehen, Drittligist Türkgücü München hat sich als bislang einziges Team für das Toto-Pokal-Viertelfinale qualifiziert.

Pressemitteilung Bayerischer Fußball-Verband

Kommentare